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Welches Lockpicking-Set für Anfänger? | Günstige Lösungen für Einsteiger

In den letzten Jahren ist Lockpicking als Hobby immer beliebter geworden. Dementsprechend stehen Lockpicking Anfänger immer häufiger vor der Wahl des ersten Lockpicking- Sets.

In diesem Artikel erfährst du worauf du als Anfänger bei der Wahl eines guten Lockpicking-Sets achten musst und mit welchen Picks ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht habe.


Ein gutes Lockpicking-Set zeichnet sich dadurch aus, dass

  1. die Picks aus einem hochwertigen Federstahl gefertigt sind.
  2. die Picks zum Griff hin nicht übermäßig breit sind, und damit bereits gesetzt Stifte wieder lösen.
  3. es keine unnötigen Picks enthält.
  4. eine gute Auswahl Spanner enthält.

Besonders Punkt 3 und 4 sind aber ein Problem, wenn man als Anfänger noch keinerlei Erfahrung beim Lockpicking, geschweige denn Präferenzen bezüglich einer bestimmten Auswahl an Picks hat.


Günstige Anfänger-Sets für den Einstieg

Aus diesem Grund bietet es sich häufig an, zu einem sehr günstigen Anfänger-Set zu greifen. Die Pick-Qualität ist zwar nicht mit denen professioneller Picks zu vergleichen, aber dafür ist die Auswahl der Picks meist umso breiter.

Außerdem enthalten diese Anfänger-Lockpicking Sets in der Regel ein oder mehrere transparente Schlösser. Der Schwierigkeitsgrad dieser Schlösser ist zwar kam mit dem eines echten Vorhängeschlosses vergleichbar, aber für den Lockpicking-Anfänger gibt es kaum etwas besseres, um sich mit der Funktionsweise eines Schlosses vertraut zu machen.

Mit den Schlössern in diesen Sets stellen sich schnell die ersten Erfolgserlebnisse ein. Und nach den transparenten Schlössern öffnen sich dann in der Regel auch bald die ersten echten Vorhängeschlösser.

Günstige Lockpicking-Sets haben außerdem den Vorteil, dass Anfänger viele unterschiedliche Picks ausprobieren können und so eine deutlich bessere Kaufentscheidung treffen können, wenn sie sich dazu entscheiden hochwertige Picks anzuschaffen.


Gutes Lockpicking Set: Am besten selber zusammenstellen

Wenn du schon eine ungefähre Ahnung hast, welche Picks dir zusagen, dann bietet es sich natürlich an, sich ein Set selber zusammenzustellen. Marken-Hersteller von Picks wie beispielsweise Multipick bieten auch den Erwerb einzelner Picks an. So habe ich mir beispielsweise erst vor Kurzem den Hook Nummer 1 von Multipick nachbestellt.

Falls du dir direkt zu Anfang einen Grundstock hochwertiger Picks zulegen möchtest, ist das Multipick Elite 11 in meinen Augen die beste Alternative. Mit zwei Hooks, drei Spannern, einem Rake, einem Diamant, einem Ball und einem Extraktor bietet das Set genau die Bandbreite, die ein Anfänger braucht, um einen eigenen Stil zu finden. Gleichzeitig wird man nicht von einer übermächtigen Vielzahl verschiedener Picks erschlagen.


Picks selber bauen

Wer viel Zeit hat, weiß was er zum Lockpicking benötigt und auf lange Sicht weniger Geld ausgeben möchte, kann natürlich auch dazu übergehen, sich selber die Picks für ein Lockpicking-Set zu bauen.

Alles, was du dafür benötigst ist:

  1. Fühlerlehrenband oder PUK-Sägeblätter,
  2. einen Dremel mit Trennscheibe für den ersten groben Zuschnitt,
  3. eine Schutzbrille, damit du auch nach dem Einsatz des Dremels noch das Schlüsselloch findest,
  4. ein paar feinere Feilen, um die Feinheiten des Picks herauszuarbeiten,
  5. und Schrumpfschlauch, um das Griffstück des Picks zu bilden (du kannst dir natürlich auch mehr Mühe geben und dafür ein Material deiner Wahl verwenden. Schrumpfschlauch ist einfach, billig und geht schnell.))

Mit diesen Materialien kannst du dir vergleichsweise einfach eigene Picks bauen. Wichtig dabei ist aber, dass du sowohl beim Zuschneiden mit dem Dremel, als auch beim Zufeilen immer darauf achtest, dass dein Pick nicht zu heiß wird. Sonst kann es sein, dass der Federstahl seine Strapazierfähigkeit einbüßt.
Um das zu vermeiden einfach zwischendurch mal in kates Wasser halten.


Welche Schlösser eigenen sich gut für Lockpicking-Training?

Sobald man über die transparenten Kunststoff-Schlösser hinaus gewachsen ist -und das geht schnell- stellt sich die Frage nach neuen Herausforderungen.

Für den Anfang bieten sich dabei handelsübliche Vorhängeschlösser an. Dabei gilt im wesentlichen: Je größer, desto einfacher zu picken.

Achte also darauf, dass du dir am Anfang ein Schloss mit möglichst großem Schlüsselkanal zulegst. Damit hast du viel Freiraum beim picken und kannst dich ganz darauf konzentrieren ein Gespür für die Stifte zu entwickeln.

Ansonsten gibt es natürlich noch die manipulierbaren Trainingsschlösser. „Manipulierbar “ meint hier, dass du selbst bestimmen kannst, wie groß die Schwierigkeit beim Picken ist, indem du einzelne Stifte mit Spule etc. ausstatten kannst.

Besonders, wenn du darüber nachdenkst irgendwann mal an Wettkämpfen teilzunehmen, kann sich ein solches Übungsschloss durchaus lohnen.

Disclaimer: Lockpicking ist ein Sport. Belasst es dabei und öffnet nur eure eigenen Schlösser.


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